Der DHV ist der deutsche Dachverband der Gleitschirmflieger (ups, sorry: Gleitsegelpiloten... ). Er ist unter anderem dafür zuständig, Prüfungen für Gleitschirmflieger festzulegen und Richtlinien für die Zulassung von Gleitschirmen, Rettungen und anderem Zubehör festzulegen.
Gleitschirme müssen vor einer Freigabe für den Handel umfangreichen Prüfungen unterzogen werden. In einer Musterprüfung werden Festigkeit und Flugverhalten, aber auch Bauausführung und Gestaltung gecheckt. Dies geschieht u.a. durch Schocktests, Lasttests und Flugtests. Im Ergebnis werden die Gleitschirmmuster nach einer fünfstufigen Skala bewertet. Diese sogenannte DHV-Klassifizierung legt im wesentlichen die Toleranzen fest, die der Gleitschirm hinsichtlich des Flugverhaltens des Piloten zulässt. Die Klassen 1, 1-2, 2, 2-3 und 3 beschreiben dabei eine Spanne von nahezu fehlertoleranten, für Anfänger geeigneten Gleitschirmen (Klasse 1) bis hin zu absoluten Profi-Gleitschirmen (Klasse 3).
Das Auseinanderfließen von Luftströmungen in den unteren Schichten; tritt gewöhnlich in Gebieten mit hohem Luftdruck auf und führt wegen des Prinzips der Massenerhaltung zu absinkenden und daher wolkenauflösenden Luftbewegungen. Gegensatz: Konvergenz, das Zusammenfließen von Luftströmungen (in Tiefdruckgebieten).
Flugbewegungen, die mit einem Gleitschirm vollzogen werden, zeigen zahlreiche Varianten auf. Prinzipiell kann dabei begrifflich unterschieden werden, an welcher der drei Drehachsen ein bestimmtes Bewegungsmuster vollzogen wird. Bewegt sich der Pilot wie ein Pendel in der Flugrichtung, so "nickt" er nach vorn bzw. hinten entlang der Querachse. Dreht er sich um die eigene Hochachse, so "giert" er im Fachjargon. Bei seitlichen Pendelbewegungen um die Längsachse spricht man vom "rollen".
Starke bzw. sich rasant vollziehende Veränderungen der Windgeschwindigkeit oder Windrichtung stellen eine ernstzunehmende Gefährdung der Flugsicherheit des Gleitschirmpiloten bzw. der Manövrierbarkeit des Schirms dar. Neben unerwarteten Turbulenzen, z.B. hinter Bergkuppen oder Hängen ist hier der sogenannte Düseneffekt zu erwähnen. Gerade an Engstellen wie einem Berggrat, oder in Talschneisen kann es durch die Einengung des Luftweges zu erheblicher, schlagartig wahrnehmbarer Erhöhung der Windgeschwindigkeit kommen.
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