Beim Einklapper handelt es sich um einen Vorgang, bei dem der Gleitschirm sein ideales Profil verliert, weil in Teilen des Segels Luft entweicht. Die Ursachen des Einklappers und damit auch die damit einhergehenden Profilveränderungen sind unterschiedlich. Die Steuerungskorrekturen sind dementsprechend zu variieren.
Bei größeren seitlichen Einklappern, die zu Drehbewegungen und beschleunigtem Sinken führen, kann der Pilot durch vorsichtiges Anbremsen der stabilen Flügelseite und Verlagerung des Körpergewichts auf diese Seite eine bessere Fluglage erreichen. Nun kann er durch Ziehen und anschließendes Lösen der Bremsleine ("Pumpen")der eingeknickten Segelseite wieder eine Füllung der Kappe erreichen. Dann kann auch die Bremse der nicht betroffenen Seite wieder gelöst werden.
Beim frontalen Einklapper, dem Frontstall, wird die Gefahr durch einen Strömungsabriss durch Abwinde verursacht, die die Vorderkante des Gleitschirms deformieren.
Die Eintrittskante des Gleitschirms befindet sich am vorderen Rand der in Zellwände und Zellzwischenwände gegliederten Zellen, die Obersegel und Untersegel des Gleitschirms miteinander verbinden. An den Eintrittskanten befinden sich die Öffnungen für die Lufteinströmung, durch die sich die Gleitschirmkappe füllt und ihr charakteristisches Profil erhält. Ausgleichsöffnungen in den Zellwänden und Zellzwischenwänden des Schirms sorgen dann für einen Druckausgleich in der Kappe.
Wolken, die nur aus Eiskristallen bestehen; meist erst ab einer Höhe von mehr als 6000-7000m (unter -35°C). Für die Luftfahrt ungefährlich. Gegensatz: Wasserwolken, Mischwolken.
Beim Landemanöver schließt der Gleitschirmpilot mit dem Endanflug die Landeoperation (Landevolte) ab. Nach letzten Korrekturen des Gleitwinkels und der Anflugdauer - über Verstärkung oder Abschwächung der Bremswirkung - erhebt sich der Pilot in einer Höhe von maximal 5 Metern vollständig in seinem Sitz und macht sich zur eigentlichen Landung bereit.
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