Wenn Wind auf einen Berg "prallt", fließt (strömt) ein Teil des Winds nach oben über den Berg - dabei gibt es an der Vorderseite (Luv) des Bergs Aufwinde - Luftpartikel, die nach oben gedrückt werden. Auf diesem Hangaufwind kann man als Flieger "reiten" (soaren), sich wie in der Thermik mit nach oben heben lassen.
Ein Landemanöver, das sich nicht nicht auf ein Landeziel auf freiem ebenen Untergrund, sondern entlang eines Hangs oder einer Kuppe vollzieht, wird als Hanglandung bezeichnet. Dabei ist darauf zu achten, dass die Landung grundsätzlich immer quer zur Hangneigung und niemals bergauf oder hangabwärts durchzuführen ist.
Der Helm soll den Kopf des Piloten vor allem im Fall eines Sturzes bei Start oder Landung schützen. Für Gleitschirmflieger gibt es spezielle Helme. Es haben sich hauptsächlich IntegralHelme durchgesetzt, die zum einen möglichst viele Teile des Kopfes bedecken, zum anderen aber die Bewegungsfreiheit, Sicht und Hörfähigkeit möglichst wenig einschränken.
Also Hochleister werden Gleitschirme bezeichnet, die für Wettkämpfe ausgelegt sind. Sie sollen nur von sehr erfahrenen Piloten geflogen werden, da sie anspruchsvoller zu fliegen sind als Intermediate-Gleitschirme. Ein Hochleister verfügt meist eine Gleitzahl von größer 8 und minimale Sinkwerte um 1 m/s.
Auch beim Gleitschirm gibt es eine Obergrenze des Tempos, mit dem er sich bewegen kann. Die Höchstgeschwindigkeit ist zu einem wesentlichen Teil von den Bauspezifikationen des jeweiligen Schirms abhängig.
Immer wieder kommt von Fussgängern der bewundernde Blick "In soooo grosser Höhe hätte ich aber Angst!" oder "ich habe aber ziemlich viel Höhenangst, für mich ist das nichts!".
Merkwürdigerweise haben jedoch auch recht viele Gleitschirmflieger Höhenangst! (Ok, Höhenangst gibt es sicher in sehr unterschiedlichen Stufen - wer sich kaum auf einen Stuhl traut, ist eventuell wirklich nicht der richtige Kandidat für diesen Sport.) Aber in meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die den meisten Horror vor der Fahrt mit dem Sessellift haben - aber vor Spass am Fliegen singend den Berg runterfliegen, als hätten sie nie etwas anderes getan
Im Gegensatz zum Fallschirmspringen muss man sich beim Gleitschirmfliegen zum Glück nicht den Tritt geben, in solch eine grosse Höhe abzuspringen - man startet auf einer mehr oder weniger steilen Wiese, auf der man auch hochgehen kann. Dann fängt das ganze an abzuheben, bis man nach kurzer Zeit "den Boden unter den Füssen" verliert und fliegt. Auch bei der Schulung kann man sich langsam an die Höhe gewöhnen, die ersten Flüge sind so niedrig und kurz, dass man sie wohl eher Sprünge nennen sollte
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