Das Lee ist die dem Wind abgewandte Seite eines großen Hindernisses (Hügel, Berg). Im Lee muß mit einer Vergößerung der Sinkgeschwindigkeit durch Abwind und mit starken Turbulenzen gerechnet werden.
Eine spezifische Form von kritischen Windverhältnissen sind die Lee-Turbulenzen, die sich in windabgewandten Gebieten, etwa hinter einem Haus oder Hügel ausbreiten und damit eine signifikante Bedrohung des Gleitschirmpiloten darstellen können. Gerade auch bei einer Hanglandung ist die Lee-Turbulenzen zu antizipieren. Bei scharfkantigen Hindernissen können derartige Turbulenzen auch die besonders unangenehme Form sogenannter Lee-Walzen annehmen.
Auf der windabgewandten Seite eines Hindernisses, also im Lee, kann ein Leerotor entstehen. Dort dreht der Wind kreisförmig und kann Aufwindbedingungen vortäuschen, obwohl in erster Linie Abwinde vorherrschen.
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