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Gleitschirmfliegen - das GLEITSCHIRM FORUM Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 17.12.2017 22:22
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Es gibt schon 125 Begriffe zum Thema Gleitschirmfliegen
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Fahrenheit 
Fahrenheit-Skala. In der vom Danziger Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit (1686-1736) festgelegten Thermometer-Skala liegt der Gefrierpunkt des Wassers bei 32°, der Siedepunkt bei 212°. Der Bereich zwischen Eis- und Siedepunkt wird somit in 180 Grad unterteilt. Die Fahrenheit-Skala ist in den englischsprachigen Ländern (Nordamerika) üblich. 0°F = -17,8°C, 100°F = 37,8°C. Merkwerte: 0°C = 32°F, 10°C = 50°F, 20°C = 68°F.
Fallwind 
Wind, der auf der Leeseite von Gebirgen (durch adiabatische Erwärmung) trocken und erwärmt als Föhn auftritt, aber auch von kalten Hochflächen als kalter Fallwind (Bora) in ein wärmeres Gebiet (meist stürmisch) eindringt.
Fangleinen 
Zahlreiche dünne Fangleinen sind an den Zellwänden befestigt und verteilen die Last gleichmäßig auf die Kalotte. Zugleich tragen sie für die Form der Kalotte bei. Die Leinen bestehen aus einem Kern, der mit einem Schutzmantel umflochten ist. Der Kern besteht in der Regel aus Kevlar oder Polyethylen, währen der Schutzmantel meistens aus UV-beständigem Polyester gefertigt ist. Jedes Leinenende ist zu einer Schlaufe vernäht, gespleißt oder versponnen.

Die Leinen werden - von vorn nach hinten - in A-Leinen, B-Leinen, C-Leinen und D-Leinen gruppiert. Die A-und B-Leinen tragen ca. 80% des Gewichts und sind deshalb auch bei manchen Modellen etwas dicker als C- und D-Leinen. Die Leinen werden mit Hilfe von Leinenschlössern mit den Tragegurten verbunden.
Feuchtigkeit 
Gehalt der Luft an Wassedampf, meßbar als absolute Feuchtigkeit in Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter, als Dampfdruck in Millimeter Quecksilbersäule oder Millibar = Hectopascal, als relative Feuchtigkeit (Verhältnis vom vorhandenen zum größtmöglichen Wasserdampfgehalt der Luft) in Prozenten sowie als spezifische Feuchtigkeit (Gramm Wasserdampf pro Kilogramm feuchter Luft). Siehe Luftfeuchtigkeit, Absolute Feuchte, Dampfdruck, Relative Feuchte.
Flachlandfliegen 
Eine Alternative zum Gleitschirmliegen aus dem hügeligen Gelände ist das Flachlandfliegen. Es benötigt eine spezielle Ausbildung in der Technik des organisatorisch aufwändigeren Windenschlepp, bei dem mit Hilfe einer speziellen Winde der Flieger auch bei ebenem Gelände in die Lüfte gehoben werden kann. Man kann durch unterschiedliche Standorte der Winde an einem Gelände auch bei unterschiedlichen Windrichtungen fliegen. Manche Flieger beschränken sich sogar auf diese Variante des Gleitschirmfliegens.
Flaeche 
Die tatsächliche Fläche des Schirms wird anhand der auf dem Boden ausgebreiteten Kappe gemessen.
Die pojizierte Fläche wird durch die Parallelprojektion des gewölbten Schirms auf ebener Fläche gemessen.
Flares 
Flares sind dreieckige Verstärkungen an den Zellwänden verteilen die Last von den Fangleinen gleichmäßig auf die FlügelFläche. Dadurch wird eine bleibende Verformung der Zellwände vorgebeugt.
Flugbuch 
Ein Flugbuch dient dem Nachweis von in und nach der Ausbildung erfolgreich absolvierten Flüge und ermöglicht so dem Piloten, weitere Ausbildungsziele zu erreichen bzw. erforderliche Prüfungen abzulegen.
Fluggebiete 
In Deutschland gibt es über 700 zugelassene Flugplätze für Gleitschirmflieger, die meist von Flugschulen, Clubs oder Bergbahnen betreut werden. Nähere Auskünfte kann man aus der einschlägigen Fachliteratur und speziellen Websites entnehmen. Spezielle Fluggebiete-Führer, die es als Landkarten, Bücher und in digitaler Form gibt, erleichtern das Auffinden des individuellen Traumgebiets. Oder hier im Forum -> Link zu den Fluggebieten in Deutschland - Österreich - Schweiz
Fluglehrer 
Männliche oder weiblich Fluglehrer gibt es Smile. Sollte imstande sein, neuen Pilotinnen und Piloten das Fliegen beizubringen und jede Menge Spaß bei der Arbeit haben.. Smile
Flugwetterberatung 
Gemäß den Luftverkehrsregeln (Luftfahrtgesetz) ist der Pilot für die Einholung einer Flugwetterberatung im Rahmen der Flugvorbereitung verantwortlich. Der Pilot macht sich vor Beginn eines Fluges mit den neuesten Wettermeldungen und Wettervorhersagen vertraut, die für den beabsichtigten Flug von Bedeutung sein können. Man unterscheidet zwischen Flugwetterberatungen für den Linienflugverkehr und für die "Allgemeine Luftfahrt". Grundsätzlich hat eine Flugwetterberatung alle jene meteorologischen Angaben zu enthalten, welche der Pilot zur sicheren und wirtschaftlichen Durchführung seines Fluges benötigt. Form, Inhalt und Art solcher Flugwetterberatungen sind zusammen mit dem System der Verbreitung und Ausgabe auf weltweiter Basis geregelt (ICAO, Annex 3) und werden durch regionale und nationale Bestimmungen ergänzt. Die Flugwetterberatung für den Linienflugverkehr umfaßt die sog. "Documentation", d.s. Höhenwind- und Höhentemperaturkarten für die wichtigsten Flugflächen, eine "Significant Weather Chart" mit u.a. Angaben über Turbulenz- und Vereisungszonen sowie Listen mit Flugplatzvorhersagen (Ziel- und Startflughafen, Ausweichflughäfen), Warnungen (SIGMET, AIRMET) und Flugplatzwettermeldungen. Diese "Documentation" wird dem Piloten im Rahmen einer mündlichen Wetterberatung ("Briefing") ausgegeben und je nach signifikanter Wettersituation erläutert und ergänzt durch Wetterradar- und Wettersatellitenbilder, Anzeigen über die Blitzverteilung, Pilotenberichte, u.ä. Flugwetterberatungen für die Allgemeine Luftfahrt können schriftlich oder (fern)mündlich eingeholt werden; meist eine Kombination aus beiden. Über beispielsweise Telefon-Tonbanddienste (VOLMET, ATAS) oder Telefax-Abrufsysteme stehen (in Österreich) dem Piloten folgende Produkte zur Verfügung: die "ALPFOR"-Karte, die GAFOR/GAMET-Karte, Österreich-Übersicht und regionale Flugwetterübersichten, Flugplatzvorhersagen, Warnungen, Pilotenberichte, aktuelle Wettermeldungen. Für spezielle Zusatzinformationen kann eine mündliche Wetterberatung eingeholt werden.
Foehn 
Warmer Fallwind, vor allem an der Alpen-Nordseite. Entsteht bei Tiefdrucklagen im Bereich des Golfes von Genua und gleichzeitigem Hochdruck über Osteuropa.
Warmer trockener, meist heftiger Fallwind, der auf der Alpennordseite auftritt. Kommt auch an der Alpensüdseite als sogenannte "Nordföhn" vor, wenn von Norden oder Nordwesten her Kaltluftmassen die Alpen überqueren. Die hohe Temperatur und die Trockenheit des Föhns entsteht dadurch, daß warme feuchte Luft an der Alpensüdseite zum feuchtadiabatischen (Temperaturabnahme um 0,6°C/100m) Aufsteigen gezwungen wird und dabei ein Teil des Wassers ausregnet (Stauniederschläge), sodaß beim anschließenden trockenadiabatischen Absteigen (Temperaturzunahme um 1°C/100m) die Luft in gleicher Höhe wärmer und trockener ankommt. Föhnlagen treten häufig im Winterhalbjahr auf. Bezeichnend dabei ist die außergewöhnliche Fernsicht in der extrem trockenen Luft. Der Föhn ist ein Schlechtwettervorzeichen (Südwestströmung vor Annäherung einer Front aus Westen). Die Staubewölkung an der Luvseite greift als mächtige Wolkenwand etwas über den Gebirgskamm und kann als "Föhnmauer" von der Leeseite aus beobachtet werden. Der wolkenfreie Raum im Lee ist im Satellitenbild deutlich als "Föhnfenster" erkennbar, nur linsenförmige Wolken (Leewellen) treten auf. Föhnwinde treten auch bei anderen Gebirgen auf, z.B. der Chinook in den Rocky Mountains.
Fronten 
Treffen warme und kalte Luft zusammen, vermischen sie sich nicht sofort. Statt dessen schiebt sich die schwere, kalte Luft unter die wärmere Luft und hebt diese dadurch an. Die Grenze zwischen den beiden Luftmassen ist ziemlich scharf und wird als "Front" bezeichnet. Kaltfront: Dringt kalte Luft am Erdboden vor und ersetzt die vorher vorhandene warme Luft, so nennt man diese Grenze eine Kaltfront. Die warme Luft wird dabei gehoben, kühlt somit ab, Wolken bilden sich, Niederschläge treten auf (meist Regenschauer). Mit dem Durchgang der Kaltfront an einem Ort setzt der Temperaturrückgang ein, begleitet mit böigem Wind. Warmfront: Die leichtere warme Luft schiebt sich über die vorgelagerte Kaltluft, kühlt ab, entlang der ausgedehnten Aufgleitfläche bilden sich durch Hebung (= Abkühlung) Wolken und in weiterer Folge Niederschlag. Der Bewölkungsaufzug beginnt bereits 500-800 km vor der Bodenlage der Warmfront mit Cirrus und Cirrostratus, in dessen Eiskristallen sich häufig als optisches Phänomen ein farbiger Ring um die Sonne, ein "Halo", bildet. Mit Annäherung der Bodenfront geht die Bewölkung in Altostratus über, der sich zu Nimbostratus verdichtet und aus dem anhaltender Niederschlag in Form von Landregen im Sommer und stundenlangem Schneefall im Winter auftritt. Siehe auch Kalfront, Warmfront
Frontstall 
Unter einem Frontstall versteht man das Einklappen des Gleitschirms über die gesammte Breite der Spannweite. Dadurch kommt es zu einen vollständigen Auftriebsverlust und einem Abkippen der Kappe nach hinten. Normalerweise öffnet sich ein Schirm in diesem Zustand wieder selbständig, jedoch kann ein Anbremsen des Schirmes während des Abkippens zu einem Strömungsabriß führen. Ein sogenannter stabiler Flrontstall muß durch beidseitiges Anbremsen beendet werden, da sich der Schirm nicht selbstständig öffnet.
Fullstall 
Unter Fullstall versteht man eine Flugfigur bzw. kritische Flugsituation, bei der das Gleitsegel vollkommen außer Form geraten ist. Es kommt zu einem beidseitigen, symmetrischen und vollständigen Strömungsabriß bei nach unten gehaltenenen Bremsleinen, wodurch der Schirm in eine Rückwärtsbewegung übergeht und nunmehr von hinten angeströmt wird. Die Gleitschirmkappe verliert an Volumen und Profil. Starke Bewegungen der Flügelenden sind typisch für den Fullstall. Der Gleitschirm sinkt dabei mit bis zu 8m/sec. Durch geschicktes Ausleiten mit zügiger Freigabe der Bremsen kann der Fullstall erfolgreich gestaltet werden, nachdem die Kappe wieder über den Piloten gebracht worden ist. Eine zu frühzeitige ruckartige Freigabe der Bremsen beinhaltet die Gefahr eines Vorschießens der Kappe nach vorne über die Sitzposition des Piloten hinaus.
Funkgeraet 
Es macht auf jeden Fall Sinn, beim Fliegen ein Funkgerät dabei zu haben. In der Schulung wird man in jeder vernünftigen Flugschule schon früh ein Funkgerät dabei haben (oder findest Du es besser, wenn Dich jemand mit einem Megafon anbrüllt?). Später ist es dann notwendig, um sich mit anderen abzustimmen, wann man landet, wo jemand ist oder um sich (hoffentlich selten) bei Notfällen verständigen zu können. CB-Funk ist beim Gleitschirmfliegen nicht sehr sinnvoll, da die Frequenzen sehr voll sind - und dauernd beim Fliegen über den neuesten Tratsch der umliegenden Dörfer aufgeklärt zu werden ist nicht jedermanns Sache Wink
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