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Gleitschirmfliegen - das GLEITSCHIRM FORUM Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 17.12.2017 22:28
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Es gibt schon 125 Begriffe zum Thema Gleitschirmfliegen
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Nicken 
Als Nicken bezeichnet man die Bewegung des Schirms um dessen Querachse.
Notlandung 
Notlandungen sind als unerwünschte Abbrüche des Fluges manchmal unumgänglich. Die gängigsten Varianten dieses Szenarios sind der beherrschbare Startabbruch, die durchaus erfolgreich gestaltbare Baumlandung, die unter allen Umständen zu vermeidende Wasserlandung und das ebenso unbedingt zu verhindernde Landen in einer Stromleitung.
Oesterreichischer-Aero-Club 
Der ÖAC ist der österreichische Dachverband der Paragleiter. Er ist unter anderem dafür zuständig, Prüfungen für Gleitschirmflieger festzulegen und Richtlinien für die Zulassung von Gleitschirmen, Rettungen und anderem Zubehör festzulegen
Ohrenanlegen 
Ohrenanlegen ist ein Manöver zum schnellen Abbau von Höhe. Dabei werden beide Flügelaußenseiten eingeklappt und somit die GesamtFläche des Schirmes verkleinert. Das Einklappen erfolgt mit Hilfe der A-Leinen. Die kleinere GleitschirmFläche sowie der Erhöhte Widerstand durch die eingeklappten Flügel erhöhen die Sinkgeschwindigkeit auf 2,5 bis 4 m/s. Auch die Vorwärtsgeschwindigkeit wird reduziert, ist aber nach wie vor vorhanden. In Kombination mit der gleichzeitigen Betätigen des Beschleunigers können die Sink- und Fluggeschwindigkeiten erhöht werden. Bei diesem Manöver muß der Pilot darauf achten, daß der Schirm nicht in den Sackflug gerät.
Overall 
Zur Gleitschirmausrüstung gehören neben dem eigentlichen Gleitschirm auch Gurtzeug, Rettungsgerät, Fluginstrumente und eine widerstandsfähige wie praktische Bekleidung. Der Overall, speziell für Flieger entwickelt, hat sich in diesem Zusammenhang zu einem Standard-Bekleidungsstück entwickelt.
Packsack 
Ein Packsack dient zum Schutz und Transport des Gleitschirms. Er kann seine Funktion aber nur dann erfülen, wenn die notwendigen Vorkehrungen beim Einpacken des Gleitschirms getroffen wurden. Dies bedeutet für den Flieger u.a., den Schirm nach dem Flug sofort ordentlich einzupacken, sofern dieser nicht feucht oder gar nass geworden ist. In diesem Falle muss der Gleitschirm, wenn irgend möglich auf einer ausreichend großen trockenen Fläche für den Trocknungsvorgang ausgebreitet werden. Beim Einpacken sollte der Schirm ohne Knicke und Kanten in den Packsack eingepasst werden.
Polare 
In der Polaren eines Gleitschirms kann man Informationen über die Flugleistungen eines Gleitschirms bei verschiedenen Flugzuständen ablesen (nein, nicht fliegend oder abgestürzt, sondern wie stark man anbremst, wie viel Wind/Gegenwind es gibt etc.).
Polyamid 
Polyamid ist ein sehr elastisches Material, das seine Eigenschaft lange behält. Polymid ist besonders für Gleitschirmtücher geeignet. Da Polymid hygroskopisch ist. d.h. die Faser nimmt Wasser auf, werden die Tücher spezialbehandelt. Ein großer NAchteil von Polamid ist die UV-Strahlungsempfindlichkeit. Die Faser verliert durch Sonnenlicht an Festigkeit.
Position 
Die Position bezeichnet den Ort in ca. 150 m Höhe, von dem aus der Gleitschirmpilot mit seinem Landevorgang (der Landevolte) beginnt und dabei in der ersten Phase den Gegenanflug einleitet, während dem er Höhe abbaut.
Queranflug 
Der Queranflug ist die mittlere Phase der idealen Landevorbereitung. Der Queranflug folgt in etwa 100 m Höhe auf den einleitenden Gegenanflug und beginnt üblicherweise mit einer 90-Grad-Linkskurve. Er geht schließlich ca. 50 m tiefer mit einer weiteren 90-Grad-Linkskurve in den Endanflug über. Im Queranflug werden die letzten Höhenkorrekturen vorgenommmen.
Rettungsschirm 
"Ist das Gleitschirmfliegen eigentlich gefährlich?" - "Nöö... nur wenns Deinen Schirm zerlegt, haste ein Problem" - "Stürzt man dann ab?" - "Nein, dafür hat man die Rettung mit" - "Rettung???"
Das Rettungsgerät ist nichts anderes als ein ganz einfacher Fallschirm, den (fast) jeder Gleitschirmflieger dabei haben muss. In Notsituationen, wenn der "normale" Gleitschirm nicht mehr trägt, wirft man ihn, um dann gebremst in Richtung Boden zu segeln. Mit halbwegs aktuellen Rettungsschirmen hat man eine reelle Chance, unverletzt zu landen. Die meisten Gleitschirmflieger dürften ihren Rettungsfallschirm nur bei der regelmässigen Überprüfung (Check) oder im Sicherheitstraining sehen. Gleitschirmflieger, die behaupten, ihre Rettung schon x mal geworfen zu haben, sind entweder Testpiloten, haben ein Abo für Sicherheitstrainings oder sind absolut zu meiden... (und nebenbei für den teilweise schlechten Ruf des Sports verantwortlich - aber ihre Halbwertzeit ist häufig recht gering).
Rollen 
Als Rollen bezeichnet man die Bewegung des Schirms um dessen Längsachse.
Rueckenprotektor 
Alle Gurtzeuge müssen seit 1998 vernünftigen Schutz für den Fall eines Aufkommens des Piloten auf dem Rücken bieten. Diese Rückenprotektoren dienen der passiven Sicherheit insbesondere der Wirbelsäule. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen: so kann man Rückenprotektoren als Airbags erhalten, die sich entweder durch den Fahrtwind mit Luft füllen oder werkseitig bereits luftgefüllt sind und jeweils durch dosiertes Entweichen im Falle eines Aufpralls ihre Pufferwirkung entfalten können.

Eine weitere Variante sind mit Hartschaum gefüllte Protektoren, die geeignet sind, die Aufprallenergie teilweise aufzunehmen.

Hartschalenprotektoren waren in den Anfängen des Gleitschirmfliegens gefragt, werden aber mittlerweile wegen mangelnder Dämpfungseigenschaften und unzureichendem Unfallschutz nicht mehr empfohlen.

Rückenprotektoren können bereits in Gurtzeuge eingebaut sein, sind aber auch als zusätzliche Einheiten erhältlich.
Rueckwaertsstart 
Der Rückwärtsstart empfiehlt sich für geübte Piloten bei starken Windverhältnissen, um ein sicheres und kontrolliertes Abheben des Gleitschirms zu gewährleisten. Der Gleitschirm kann dabei auch eingeklappt hochgezogen werden. Rückwärts zur Laufrichtung steht der Pilot dabei übrigens nur beim Aufziehen des Gleitschirms. Die beiden hauptsächlich eingesetzten Techniken des Rückwärtsstarts sind das Starten mit parallelen Armen und Steuerleinen bzw. mit Steuerleinen, die über Kreuz geführt werden. Diese Varianten des Rückwärtsstarts sind sorgfältig zu trainieren, da hier z.T. eine ungewohnte Koordination der Hände und Arme erfolgen muss.
Sackflug 
Beim Sackflug bewegt sich der Gleitschirm ohne Vorwärtsgeschwindigkeit fast senkrecht nach unten. Bei vollständig geöffneter Kappe beträgt die Sinkgeschwindigkeit 4 - 7 m/s. Der Sackflug entsteht durch einen Strömungsabriß an der Profiloberseite und der Schirm wird fast nur von unten angeströmt. Ein solcher Zustand kann durch Veränderung der Trimmung durch Längenänderung der Leinen, Anstellwinkelvergrößerungen oder Alterung des Tuches bedingt sein. Aber auch Flugmanöver, wie ein zu lansam ausgeleiteter B-Stall oder durch Anbremsen des Schirmes beim Ohren anlegen können den Schirm in einen Sackflug versetzen.
Schnellabstieg 
Auch wenn Gleitschirmflieger sich nicht in erster Linie für einen Schnellabstieg interessieren, so ist doch in einigen Fällen ein rascher Höhenabbau erforderlich oder sinnvoll. Dabei gibt es unterschiedliche Techniken, die dies ermöglichen. Sie unterscheiden sich durch die angezielte Sinkgeschwindigkeit: für Bereiche von 3-6 m/s wird meist das sogenannte Ohrenanlegen eingesetzt. Bei höheren Sinkgeschwindigkeiten kommen B-Stall oder Steilspirale in Frage. Die beiden letztgenannten Verfahren erfordern aber einen hohen Stand des fliegerischen Könnens, da sie mitunter nicht unproblematisch verlaufen.
Sitzgurt 
siehe Gurtzeug
Soaring 
Spricht sich "sohring" - mit "soaring" outet man sich als Theorie-Flieger...
Im Hangaufwind kann man (wenn man's kann...) stundenlang spielen, indem man in geringer Höhe die aufsteigenden Winde ausnutzt. Besonders gut geht das an Dünen oder Bergen ohne viel Bewuchs, da dort die Strömung besonders sauber (laminar) anliegt. Das ganze nennt sich dann "Soaring" und funktioniert zum Teil selbst an winzigsten Hügelchen, die zum Beispiel in den Alpen schmächlich übersehen würden, im Flachland allerdings eine geniale Möglichkeit zum Fliegen darstellt.
Spannweiter 
Die Spannweite wird entweder am ausgebreiteten Schirm oder projiziert gemessen. Sie beschreibt den Abstand zwischen den äußersten Schirmteilen an der Querachse.
Stabilisator 
Stabilistoren an den seitlichen Flügelrändern vermindern den Auftriebsverlust und stabilisieren den Schirm beim langsamen Fliegen.
Stall 
Der englische Begriff Stall bezeichnet einen Strömungsabriß und damit einen kritischen Moment im Flug, auf den erfahrene Piloten aber reagieren können. Konkrete Varianten des Stalls sind seitlicher Einklapper, Frontstall, Fullstall und Sackflug.
Startgeschwindigkeit 
Unter Startgeschwindigkeit versteht man die Geschwindigkeit, die nach Abschluss des Startvorgangs beim Abheben des Gleitschirms erzielt wird.
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