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Gleitschirmfliegen - das GLEITSCHIRM FORUM Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 17.12.2017 22:25
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Es gibt schon 125 Begriffe zum Thema Gleitschirmfliegen
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Steilspirale 
Die Steilspirale ist eine Möglichkeit um schnell Höhe abzubauen. Der Gleitschirm bewegt sich dabei in schnellen und engen Kurven mit relativ hoher Schräglage der Kappe nach unten und erreicht Sinkwerte zwischen 10 und 18 m/s. Dieses Manöver sollte nur von erfahrenen Piloten geflogen werden. Der Gleitschirm erreicht dabei Geschwindigkeiten bis zu 70 km/h, der Pilot bis zu 120 km/h. Es treten Beschleunigungskräfte zwischen 2 und 3,5 G auf. Je nach Schirm muß die Steilspirale aktiv durch den Piloten wieder ausgeleitet werden.
Steuerleine 
Die Steuerleinen (auch als Bremsleinen bezeichnet) ermöglichen dem Pilot das Steuern des Schirms. Je eine Steuerleine ist mit der rechten und linken hinteren Kante des Schirms verbunden. Durch einen Zug an der Steuerleine wird die entsprechende Kante des Schirms nach unten gezogen und der Luftwiderstand erhöht. Ein gleichzeitiges Anbremsen bremst den Schirm, ein einseitiges Anbremsen ermöglicht das Fliegen einer Kurve.
Tandem 
"Darf ich mal mitfliegen?" Wie häufig hört man diesen Wunsch von "Fussgängern" - und es tut mir wirklich leid, dass ich diesen Wunsch nicht erfüllen darf!
Aber es ist möglich, auch mal das Gleitschirmfliegen auszuprobieren, ohne gleich einen Kurs zu absolvieren: Sehr erfahrene Gleitschirmpiloten dürfen nach einer speziellen Zusatzausbildung und unter regelmässiger gesundheitlicher Kontrolle Passagiere mit in die Luft nehmen. Dies stellt sicher, dass eben nicht jeder Gleitschirmflieger "mal eben" diese grosse Verantwortung übernimmt.
Als Passagier bekommt man wie ein Pilot ein Gurtzeug, in dem man bequem vor den Piloten geschnallt sitzt. Aber das muss man einfach selbst erleben - Fliegen mit dem Gleitschirm ist unbeschreiblich schön Wink
Theorie 
Die Theorie ist ein uverzichtbarer Prüfungsbestandteil zum Erwerb einer Piloten-Lizenz. Die Theorie zum beschränkten Luftfahrerschein (A-Theorie) umfasst die Bereiche Wetterkunde, Luftrecht, Aerodynamik, Gefahreneinweisung, Sicherheitsvorkehrungen und Gerätekunde. Ebenso wie die Theorie zum unbeschränkten Luftfahrerschein (B-Theorie) werden dafür in der Schulung 20 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten gelehrt.

Die B-Theorie, für deren Teilnahme eine erfolgreich bestandene Prüfung in der A-Theorie erforderlich ist, befasst sich mit Wetterkunde, Luftrecht, Navigation und Streckenflugpraxis. Im Anschluß an die beiden Theorie-Schulungen ist jeweils eine Prüfung durch den Verband möglich.

Der Theorietest beinhaltet 80 Fragen aus einem Prüfungskatalog mit ca. 400 Fragen. Es ist jeweils nur eine der vorgegebenen Antworten richtig. In jedem der vier Fachgebiete dürfen bis zu vier Fehler gemacht werden. Die Durchfallquote liegt bei 5%.
Thermik 
Thermische Aufwinde entstehen, wenn Luft über einer besonders warmen ErdFläche stärker erwärmt wird als die Umgebungsluft, und da sie dadurch leichter wird, aufzusteigen beginnt.
Es können Thermikblasen oder auch Thermikschläuche entstehen, die vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze reichen. Für Paragleiter nutzbare thermische Aufwinde haben meist einen Durchmesser von 50 bis 500 m.
Cumuluswolken entstehen durch thermische Aufwinde und sind somit ein Zeichen für mögliche Thermikablösen. Thermik, die nicht zur Wokenbildung führt wird als BlauThermik bezeichnet.
Am Rande von thermischen Aufwinden können u.U. starke Turbulenzen auftreten.
Toplandung 
Eine sehr anspruchsvolle Landevariante ist die sogenannte Top-Landung, also auf Bergkuppen. Sie ist nur von besonders erfahrenen Piloten sicher zu bewältigen. Schwierigkeiten können durch unverhoffte Windsituationen entstehen, etwa durch Abwindzonen, Aufwind- oder Lee-Turbulenzen, starke Thermik.
Tragegurte 
Auf jeder Flügelhälfte dienen jeweils 3 bis 5 Tragegurte - für jedes Leinensystem einer - der Verbindung von Gurtzeug und Gleitschirm. In der Gurtzeugaufhängung werden zum einen die Tragegurte über eine Schlaufe in einen Karabiner eingehängt. Die Verbindung zum Leinensystem ermöglichen die Schraubglieder der Leinenfangschlösser, in welche die von oben kommenden Leinen eingeführt und durch welche die Leinen nach unten mit dem Karabiner verbunden werden.
Trimmer 
Der Trimmmer bezeichnet ein handgesteuertes Beschleunigungssystem - alternativ zum Beschleuniger -, um den Anstellwinkel des Gleitsegels zu verändern. Mit einer Verlängerung der horizontalen Leinenebenen C und D kann der Anstellwinkel verkleinert und somit die Geschwindigkeit des Gleitschirms erhöht werden.
Trimmung 
Die Trimmung ist die Einstellung der Schirmneigung zum anströmenden Fahrtwind und wird durch die Leinengeometrie des Schirms durch Längenänderungen der Fangleinen bestimmt. Die normale Trimmgeschwindigkeit liegt bei ca. 40 km/h.
Trudeln 
Das Trudeln bezeichnet eine mitunter rasante, unbeabsichtigte Drehbewegung des Gleitschirms um seine Hochachse und zählt zu den problematischsten Konstellationen beim Paragliding. Dieses unkontrollierte Schwanken des Gleitschirms aufgrund von Pilotenfehlern (wie dem Überbremsen einer Seite) kann bis zu einem riskanten kompletten einseitigen Strömungsabriss und folgendem Sinken mit hoher Geschwindigkeit bei gleichzeitig schneller Drehung um die Hochachse führen.

Hilft das ein- oder beidseitige Loslassen der Steuerleinen nicht bzw. geschieht dies zu spät und sind bereits mehrere Vierteldrehungen des Gleitschirms erfolgt (mehr als 90 Grad), sind, je nach verbliebener Höhe über Grund, Fullstall oder Werfen des Rettungsgerätes die letzten verbleibenden Alternativen.
Turbulenzen 
Luftmassen, die im räumlichen Umfeld von natürlichen oder künstlichen Hindernissen wie Büschen, Baumgruppen, Hängen, Vorsprüngen, aber auch Häusern und Mauern Verwirbelungen bilden, rufen häufige sogenannte Turbulenzen hervor, die zu phasenweise unkontrollierbaren oder zumindest nur schlecht zu korrigierenden Störungen des Flugverhaltens eines Gleitschirms führen können.
Variometer 
Das Variometer ist ein Meßgerät zum Gleitschirmfliegen - es zeigt neben der Höhe auch das Sinken und Steigen an.
Diese Messung ist durch das physikalische Gesetz möglich, daß der Luftdruck mit zunehmender Höhe abnimmt. Eine luftLeere, flache Metalldose (Aneroiddose) erfaßt geringste Druckänderungen.
Das "Vario" hilft dabei, Thermik oder Hangaufwinde zu zentrieren, da es auf der Anzeige und durch Piepstöne anzeigt, wenn man steigt oder sinkt. Das ist wichtig, da man beim Fliegen zwar Beschleunigung gut erkennen kann, die absolute Höhenänderung von Menschen jedoch schlecht wahrgenommen wird. (Im Fahrstuhl merkt man zwar, dass er anfährt oder bremst, jedoch nicht, wie schnell er fährt.) Deshalb kann man mit einem Vario einfacher "Bärte" (Aufwinde) finden und ausnutzen. Zusätzlich zeigen Varios die Höhe über Grund und über "Normal Null" (Meeresspiegel) an, wenn man sie vor Beginn des Flugs auf die entsprechenden Höhen einstellt.
Wettkampf 
Erfahrene Piloten reizt nach einer gewissen Zeit die sportliche Auseinandersetzung mit den Fliegerkollegen. Möglichkeiten für den Wettkampf bieten sich genug. Als Event für neue Wettkampfpiloten sind die vom DHV organisierten German Cups geeignet. Weitere Wettkampf-Veranstaltungen sind Junior und Ladies Challenge sowie Landesmeisterschaften. International sind für ambitionierte Wettkampf-Piloten die 5x jährlich stattfindenden WorldCups und die alle 2 Jahre anstehenden Welt- und Europameisterschaften zu nennen.
Windenflugfuehrerberechtigung 
Eine Windenflugführerberechtigung ist erforderlich, um bei der Startvariante mit Windenschlepp die Winde bedienen zu dürfen.
Windenschlepp 
Beim Windenschlepp wird ein Fluggerät (Hängegleiter, Gleitschirm oder Segelflugzeug) über ein Seil in die Höhe gezogen. Man unterscheidet zwischen Abroll- und Aufrollwinden, je nachdem, ob das Seil von der an einem Fahrzeug befestigte Winde zunächst ausgelegt und dann aufgerollt oder aber durch Bewegen des Fahrzeugs das Seil von der Winde abgerollt wird. Am Ende des Seils wird das Fluggerät mittels Auslöseklinke befestigt.

Der Pilot wird in einem relativ steilen Winkel nach oben befördert. Die maximale Ausklinkhöhe hängt von der ausgelegten Seillänge und den Windverhältnissen ab. Das Schleppgelände der Flugschule Göppingen hat beispielsweise eine Länge von 800 Metern. Bei guten Windverhältnissen kann damit auf auf ca. 250 Meter Höhe geschleppt werden.

Mit Windenschlepp ist Gleitschirmfliegen auch im Flachland möglich. Man kann durch unterschiedliche Standorte der Winde an einem Gelände auch bei unterschiedlichen Windrichtungen fliegen. Allerdings ist der technische und organisatorische Aufwand bei dieser Startversion umfangreicher. Die Beteiligung eines Startleiters und eines Fachlehrer für Windenschlepp-Starts ist unbedingt erforderlich.
Wingover 
Unter Wingover versteht man eine Flugfigur für professionelle, erfahrene Gleitschirmpiloten, bei der das Segel beim "Rollen"eine Querneigung von bis zu 90 Grad einnehmen kann und von Könnern zum Fliegen einer extrem steilen Spirale genutzt wird.
Zellwaende 
Tragende Zellwände unterteilen die Kalotte in Zellen, nichttragende, sogenannte Zellzwischenwände bilden Kammern. Sowohl die Zellwände als auch die Zellzwischenwände gewährleisten eine gleichmäßige Lastverteilung von den Fangleinen auf die Flügeloberseite.
Zuladung 
Um die Zuladung zu berechnen, wird das Gewicht des Piloten, sowie das Gewicht aller Ausrüstungsgegenstände addiert. Das Gewicht des Gleitschirms selbst wird nicht mitgerechnet.

Hier ein Beispiel für die Zuladung:
Gurtzeug incl. Protektor: 4 kg
Rettungsschirm: 2,5 kg
Helm: 0,5 kg
Instrumente: 0,5 kg
Packsack: 0,5 kg
Pilot: 80 kg
Bekleidung, Schuhe, Utensilien (z.B. Geldbörse, Schlüssel): 4,5 kg

Also beträgt die Zuladung in diesem Fall 92,5 kg

Jeder geprüfte Gleitschirm besitzt ein Typenschild auf dem die maximal sowie minimal zulässige Zuladung angegeben ist.
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