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Gleitschirmfliegen - das GLEITSCHIRM FORUM Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 17.12.2017 22:38
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Es gibt schon 125 Begriffe zum Thema Gleitschirmfliegen
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Cirrostratus 
Dünne meist unstrukturierte gleichförmige Wolkenschicht aus Eiskristallen in 6-10 km Höhe. Voraussetzung für Halos, Nebensonnen, Irisieren, etc.
Cockpit 
Ein Cockpit wird beim Gleitschirmfliegen bezeichnet, als eine Art überdimensionale Gürteltasche, auf der Instrumente (Variometer/GPS/ICAO Karte) befestigt werden und in dem das notwendigste für den Flug jederzeit erreichbar untergebracht ist.
Corioliskraft 
Ablenkende Kraft der Erddrehung. Durch die Rotation der Erde um ihre eigene Achse entsteht eine (Trägheits-) Kraft, die bewirkt, daß ein Hoch auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn und ein Tief gegen den Uhrzeigersinn umströmt wird. Auf der Südhalbkugel erfolgt die Umströmung genau umgekehrt. Diese Kraft wird nach ihrem Entdecker Corioliskraft genannt (Gaspard Gustave de Coriolis, französ. Ingenieur und Physiker, 1792-1843).
Cumulus 
Isolierte, dichte und scharf begrenzte Wolken, deren quellende Oberteile durch die thermischen Aufwinde oft wie Blumenkohl aussehen. Die von der Sonne beschienenen Teile sind leuchtend weiß, die Untergrenze ist meist dünkler und genau horizontal (Cumulus-Kondensationsniveau). Die Wassertröpfchen steigen so rasch auf, daß sie sich dabei bis auf -20°C abkühlen ohne zu gefrieren. Dann setzt schlagartig die Eisbildung der Wolke ein. Die beim Kondensieren und der Vereisung freiwerdende Wärmemenge verstärkt den Aufwind. Man unterscheidet: Cumulus humulis und der größeren Cumulus congestus; geht bei entsprechender Labilität in einen Cumulonimbus über. Siehe Auslösetemperatur, Kondensationsniveau.
DHV 
Der DHV ist der deutsche Dachverband der Gleitschirmflieger (ups, sorry: Gleitsegelpiloten... Smile ). Er ist unter anderem dafür zuständig, Prüfungen für Gleitschirmflieger festzulegen und Richtlinien für die Zulassung von Gleitschirmen, Rettungen und anderem Zubehör festzulegen.
DHV-Klassifizierung 
Gleitschirme müssen vor einer Freigabe für den Handel umfangreichen Prüfungen unterzogen werden. In einer Musterprüfung werden Festigkeit und Flugverhalten, aber auch Bauausführung und Gestaltung gecheckt. Dies geschieht u.a. durch Schocktests, Lasttests und Flugtests. Im Ergebnis werden die Gleitschirmmuster nach einer fünfstufigen Skala bewertet. Diese sogenannte DHV-Klassifizierung legt im wesentlichen die Toleranzen fest, die der Gleitschirm hinsichtlich des Flugverhaltens des Piloten zulässt. Die Klassen 1, 1-2, 2, 2-3 und 3 beschreiben dabei eine Spanne von nahezu fehlertoleranten, für Anfänger geeigneten Gleitschirmen (Klasse 1) bis hin zu absoluten Profi-Gleitschirmen (Klasse 3).
Divergenz 
Das Auseinanderfließen von Luftströmungen in den unteren Schichten; tritt gewöhnlich in Gebieten mit hohem Luftdruck auf und führt wegen des Prinzips der Massenerhaltung zu absinkenden und daher wolkenauflösenden Luftbewegungen. Gegensatz: Konvergenz, das Zusammenfließen von Luftströmungen (in Tiefdruckgebieten).
Drehachsen 
Flugbewegungen, die mit einem Gleitschirm vollzogen werden, zeigen zahlreiche Varianten auf. Prinzipiell kann dabei begrifflich unterschieden werden, an welcher der drei Drehachsen ein bestimmtes Bewegungsmuster vollzogen wird. Bewegt sich der Pilot wie ein Pendel in der Flugrichtung, so "nickt" er nach vorn bzw. hinten entlang der Querachse. Dreht er sich um die eigene Hochachse, so "giert" er im Fachjargon. Bei seitlichen Pendelbewegungen um die Längsachse spricht man vom "rollen".
Dueseneffekt 
Starke bzw. sich rasant vollziehende Veränderungen der Windgeschwindigkeit oder Windrichtung stellen eine ernstzunehmende Gefährdung der Flugsicherheit des Gleitschirmpiloten bzw. der Manövrierbarkeit des Schirms dar. Neben unerwarteten Turbulenzen, z.B. hinter Bergkuppen oder Hängen ist hier der sogenannte Düseneffekt zu erwähnen. Gerade an Engstellen wie einem Berggrat, oder in Talschneisen kann es durch die Einengung des Luftweges zu erheblicher, schlagartig wahrnehmbarer Erhöhung der Windgeschwindigkeit kommen.
Einklapper 
Beim Einklapper handelt es sich um einen Vorgang, bei dem der Gleitschirm sein ideales Profil verliert, weil in Teilen des Segels Luft entweicht. Die Ursachen des Einklappers und damit auch die damit einhergehenden Profilveränderungen sind unterschiedlich. Die Steuerungskorrekturen sind dementsprechend zu variieren.

Bei größeren seitlichen Einklappern, die zu Drehbewegungen und beschleunigtem Sinken führen, kann der Pilot durch vorsichtiges Anbremsen der stabilen Flügelseite und Verlagerung des Körpergewichts auf diese Seite eine bessere Fluglage erreichen. Nun kann er durch Ziehen und anschließendes Lösen der Bremsleine ("Pumpen")der eingeknickten Segelseite wieder eine Füllung der Kappe erreichen. Dann kann auch die Bremse der nicht betroffenen Seite wieder gelöst werden.

Beim frontalen Einklapper, dem Frontstall, wird die Gefahr durch einen Strömungsabriss durch Abwinde verursacht, die die Vorderkante des Gleitschirms deformieren.
Eintrittskante 
Die Eintrittskante des Gleitschirms befindet sich am vorderen Rand der in Zellwände und Zellzwischenwände gegliederten Zellen, die Obersegel und Untersegel des Gleitschirms miteinander verbinden. An den Eintrittskanten befinden sich die Öffnungen für die Lufteinströmung, durch die sich die Gleitschirmkappe füllt und ihr charakteristisches Profil erhält. Ausgleichsöffnungen in den Zellwänden und Zellzwischenwänden des Schirms sorgen dann für einen Druckausgleich in der Kappe.
Eiswolken 
Wolken, die nur aus Eiskristallen bestehen; meist erst ab einer Höhe von mehr als 6000-7000m (unter -35°C). Für die Luftfahrt ungefährlich. Gegensatz: Wasserwolken, Mischwolken.
Endanflug 
Beim Landemanöver schließt der Gleitschirmpilot mit dem Endanflug die Landeoperation (Landevolte) ab. Nach letzten Korrekturen des Gleitwinkels und der Anflugdauer - über Verstärkung oder Abschwächung der Bremswirkung - erhebt sich der Pilot in einer Höhe von maximal 5 Metern vollständig in seinem Sitz und macht sich zur eigentlichen Landung bereit.
Fahrenheit 
Fahrenheit-Skala. In der vom Danziger Physiker Daniel Gabriel Fahrenheit (1686-1736) festgelegten Thermometer-Skala liegt der Gefrierpunkt des Wassers bei 32°, der Siedepunkt bei 212°. Der Bereich zwischen Eis- und Siedepunkt wird somit in 180 Grad unterteilt. Die Fahrenheit-Skala ist in den englischsprachigen Ländern (Nordamerika) üblich. 0°F = -17,8°C, 100°F = 37,8°C. Merkwerte: 0°C = 32°F, 10°C = 50°F, 20°C = 68°F.
Fallwind 
Wind, der auf der Leeseite von Gebirgen (durch adiabatische Erwärmung) trocken und erwärmt als Föhn auftritt, aber auch von kalten Hochflächen als kalter Fallwind (Bora) in ein wärmeres Gebiet (meist stürmisch) eindringt.
Fangleinen 
Zahlreiche dünne Fangleinen sind an den Zellwänden befestigt und verteilen die Last gleichmäßig auf die Kalotte. Zugleich tragen sie für die Form der Kalotte bei. Die Leinen bestehen aus einem Kern, der mit einem Schutzmantel umflochten ist. Der Kern besteht in der Regel aus Kevlar oder Polyethylen, währen der Schutzmantel meistens aus UV-beständigem Polyester gefertigt ist. Jedes Leinenende ist zu einer Schlaufe vernäht, gespleißt oder versponnen.

Die Leinen werden - von vorn nach hinten - in A-Leinen, B-Leinen, C-Leinen und D-Leinen gruppiert. Die A-und B-Leinen tragen ca. 80% des Gewichts und sind deshalb auch bei manchen Modellen etwas dicker als C- und D-Leinen. Die Leinen werden mit Hilfe von Leinenschlössern mit den Tragegurten verbunden.
Feuchtigkeit 
Gehalt der Luft an Wassedampf, meßbar als absolute Feuchtigkeit in Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter, als Dampfdruck in Millimeter Quecksilbersäule oder Millibar = Hectopascal, als relative Feuchtigkeit (Verhältnis vom vorhandenen zum größtmöglichen Wasserdampfgehalt der Luft) in Prozenten sowie als spezifische Feuchtigkeit (Gramm Wasserdampf pro Kilogramm feuchter Luft). Siehe Luftfeuchtigkeit, Absolute Feuchte, Dampfdruck, Relative Feuchte.
Flachlandfliegen 
Eine Alternative zum Gleitschirmliegen aus dem hügeligen Gelände ist das Flachlandfliegen. Es benötigt eine spezielle Ausbildung in der Technik des organisatorisch aufwändigeren Windenschlepp, bei dem mit Hilfe einer speziellen Winde der Flieger auch bei ebenem Gelände in die Lüfte gehoben werden kann. Man kann durch unterschiedliche Standorte der Winde an einem Gelände auch bei unterschiedlichen Windrichtungen fliegen. Manche Flieger beschränken sich sogar auf diese Variante des Gleitschirmfliegens.
Flaeche 
Die tatsächliche Fläche des Schirms wird anhand der auf dem Boden ausgebreiteten Kappe gemessen.
Die pojizierte Fläche wird durch die Parallelprojektion des gewölbten Schirms auf ebener Fläche gemessen.
Flares 
Flares sind dreieckige Verstärkungen an den Zellwänden verteilen die Last von den Fangleinen gleichmäßig auf die FlügelFläche. Dadurch wird eine bleibende Verformung der Zellwände vorgebeugt.
Flugbuch 
Ein Flugbuch dient dem Nachweis von in und nach der Ausbildung erfolgreich absolvierten Flüge und ermöglicht so dem Piloten, weitere Ausbildungsziele zu erreichen bzw. erforderliche Prüfungen abzulegen.
Fluggebiete 
In Deutschland gibt es über 700 zugelassene Flugplätze für Gleitschirmflieger, die meist von Flugschulen, Clubs oder Bergbahnen betreut werden. Nähere Auskünfte kann man aus der einschlägigen Fachliteratur und speziellen Websites entnehmen. Spezielle Fluggebiete-Führer, die es als Landkarten, Bücher und in digitaler Form gibt, erleichtern das Auffinden des individuellen Traumgebiets. Oder hier im Forum -> Link zu den Fluggebieten in Deutschland - Österreich - Schweiz
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