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Gleitschirmfliegen - das GLEITSCHIRM FORUM Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 17.12.2017 22:23
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Es gibt schon 125 Begriffe zum Thema Gleitschirmfliegen
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Fluglehrer 
Männliche oder weiblich Fluglehrer gibt es Smile. Sollte imstande sein, neuen Pilotinnen und Piloten das Fliegen beizubringen und jede Menge Spaß bei der Arbeit haben.. Smile
Flugwetterberatung 
Gemäß den Luftverkehrsregeln (Luftfahrtgesetz) ist der Pilot für die Einholung einer Flugwetterberatung im Rahmen der Flugvorbereitung verantwortlich. Der Pilot macht sich vor Beginn eines Fluges mit den neuesten Wettermeldungen und Wettervorhersagen vertraut, die für den beabsichtigten Flug von Bedeutung sein können. Man unterscheidet zwischen Flugwetterberatungen für den Linienflugverkehr und für die "Allgemeine Luftfahrt". Grundsätzlich hat eine Flugwetterberatung alle jene meteorologischen Angaben zu enthalten, welche der Pilot zur sicheren und wirtschaftlichen Durchführung seines Fluges benötigt. Form, Inhalt und Art solcher Flugwetterberatungen sind zusammen mit dem System der Verbreitung und Ausgabe auf weltweiter Basis geregelt (ICAO, Annex 3) und werden durch regionale und nationale Bestimmungen ergänzt. Die Flugwetterberatung für den Linienflugverkehr umfaßt die sog. "Documentation", d.s. Höhenwind- und Höhentemperaturkarten für die wichtigsten Flugflächen, eine "Significant Weather Chart" mit u.a. Angaben über Turbulenz- und Vereisungszonen sowie Listen mit Flugplatzvorhersagen (Ziel- und Startflughafen, Ausweichflughäfen), Warnungen (SIGMET, AIRMET) und Flugplatzwettermeldungen. Diese "Documentation" wird dem Piloten im Rahmen einer mündlichen Wetterberatung ("Briefing") ausgegeben und je nach signifikanter Wettersituation erläutert und ergänzt durch Wetterradar- und Wettersatellitenbilder, Anzeigen über die Blitzverteilung, Pilotenberichte, u.ä. Flugwetterberatungen für die Allgemeine Luftfahrt können schriftlich oder (fern)mündlich eingeholt werden; meist eine Kombination aus beiden. Über beispielsweise Telefon-Tonbanddienste (VOLMET, ATAS) oder Telefax-Abrufsysteme stehen (in Österreich) dem Piloten folgende Produkte zur Verfügung: die "ALPFOR"-Karte, die GAFOR/GAMET-Karte, Österreich-Übersicht und regionale Flugwetterübersichten, Flugplatzvorhersagen, Warnungen, Pilotenberichte, aktuelle Wettermeldungen. Für spezielle Zusatzinformationen kann eine mündliche Wetterberatung eingeholt werden.
Foehn 
Warmer Fallwind, vor allem an der Alpen-Nordseite. Entsteht bei Tiefdrucklagen im Bereich des Golfes von Genua und gleichzeitigem Hochdruck über Osteuropa.
Warmer trockener, meist heftiger Fallwind, der auf der Alpennordseite auftritt. Kommt auch an der Alpensüdseite als sogenannte "Nordföhn" vor, wenn von Norden oder Nordwesten her Kaltluftmassen die Alpen überqueren. Die hohe Temperatur und die Trockenheit des Föhns entsteht dadurch, daß warme feuchte Luft an der Alpensüdseite zum feuchtadiabatischen (Temperaturabnahme um 0,6°C/100m) Aufsteigen gezwungen wird und dabei ein Teil des Wassers ausregnet (Stauniederschläge), sodaß beim anschließenden trockenadiabatischen Absteigen (Temperaturzunahme um 1°C/100m) die Luft in gleicher Höhe wärmer und trockener ankommt. Föhnlagen treten häufig im Winterhalbjahr auf. Bezeichnend dabei ist die außergewöhnliche Fernsicht in der extrem trockenen Luft. Der Föhn ist ein Schlechtwettervorzeichen (Südwestströmung vor Annäherung einer Front aus Westen). Die Staubewölkung an der Luvseite greift als mächtige Wolkenwand etwas über den Gebirgskamm und kann als "Föhnmauer" von der Leeseite aus beobachtet werden. Der wolkenfreie Raum im Lee ist im Satellitenbild deutlich als "Föhnfenster" erkennbar, nur linsenförmige Wolken (Leewellen) treten auf. Föhnwinde treten auch bei anderen Gebirgen auf, z.B. der Chinook in den Rocky Mountains.
Fronten 
Treffen warme und kalte Luft zusammen, vermischen sie sich nicht sofort. Statt dessen schiebt sich die schwere, kalte Luft unter die wärmere Luft und hebt diese dadurch an. Die Grenze zwischen den beiden Luftmassen ist ziemlich scharf und wird als "Front" bezeichnet. Kaltfront: Dringt kalte Luft am Erdboden vor und ersetzt die vorher vorhandene warme Luft, so nennt man diese Grenze eine Kaltfront. Die warme Luft wird dabei gehoben, kühlt somit ab, Wolken bilden sich, Niederschläge treten auf (meist Regenschauer). Mit dem Durchgang der Kaltfront an einem Ort setzt der Temperaturrückgang ein, begleitet mit böigem Wind. Warmfront: Die leichtere warme Luft schiebt sich über die vorgelagerte Kaltluft, kühlt ab, entlang der ausgedehnten Aufgleitfläche bilden sich durch Hebung (= Abkühlung) Wolken und in weiterer Folge Niederschlag. Der Bewölkungsaufzug beginnt bereits 500-800 km vor der Bodenlage der Warmfront mit Cirrus und Cirrostratus, in dessen Eiskristallen sich häufig als optisches Phänomen ein farbiger Ring um die Sonne, ein "Halo", bildet. Mit Annäherung der Bodenfront geht die Bewölkung in Altostratus über, der sich zu Nimbostratus verdichtet und aus dem anhaltender Niederschlag in Form von Landregen im Sommer und stundenlangem Schneefall im Winter auftritt. Siehe auch Kalfront, Warmfront
Frontstall 
Unter einem Frontstall versteht man das Einklappen des Gleitschirms über die gesammte Breite der Spannweite. Dadurch kommt es zu einen vollständigen Auftriebsverlust und einem Abkippen der Kappe nach hinten. Normalerweise öffnet sich ein Schirm in diesem Zustand wieder selbständig, jedoch kann ein Anbremsen des Schirmes während des Abkippens zu einem Strömungsabriß führen. Ein sogenannter stabiler Flrontstall muß durch beidseitiges Anbremsen beendet werden, da sich der Schirm nicht selbstständig öffnet.
Fullstall 
Unter Fullstall versteht man eine Flugfigur bzw. kritische Flugsituation, bei der das Gleitsegel vollkommen außer Form geraten ist. Es kommt zu einem beidseitigen, symmetrischen und vollständigen Strömungsabriß bei nach unten gehaltenenen Bremsleinen, wodurch der Schirm in eine Rückwärtsbewegung übergeht und nunmehr von hinten angeströmt wird. Die Gleitschirmkappe verliert an Volumen und Profil. Starke Bewegungen der Flügelenden sind typisch für den Fullstall. Der Gleitschirm sinkt dabei mit bis zu 8m/sec. Durch geschicktes Ausleiten mit zügiger Freigabe der Bremsen kann der Fullstall erfolgreich gestaltet werden, nachdem die Kappe wieder über den Piloten gebracht worden ist. Eine zu frühzeitige ruckartige Freigabe der Bremsen beinhaltet die Gefahr eines Vorschießens der Kappe nach vorne über die Sitzposition des Piloten hinaus.
Funkgeraet 
Es macht auf jeden Fall Sinn, beim Fliegen ein Funkgerät dabei zu haben. In der Schulung wird man in jeder vernünftigen Flugschule schon früh ein Funkgerät dabei haben (oder findest Du es besser, wenn Dich jemand mit einem Megafon anbrüllt?). Später ist es dann notwendig, um sich mit anderen abzustimmen, wann man landet, wo jemand ist oder um sich (hoffentlich selten) bei Notfällen verständigen zu können. CB-Funk ist beim Gleitschirmfliegen nicht sehr sinnvoll, da die Frequenzen sehr voll sind - und dauernd beim Fliegen über den neuesten Tratsch der umliegenden Dörfer aufgeklärt zu werden ist nicht jedermanns Sache Wink
Gebrauchter-Gleitschirm 
Es ist nicht zuletzt eine Frage des Geldbeutels, wenn nach der Grundausbildung die Entscheidung für die Anschaffung einer eigenen Gleitschirm-Ausrüstung ansteht. So kommt zwangsläufig die Überlegung ins Spiel, ob ein gebrauchter Gleitschirm nebst Zusatzausrüstung in Frage kommt. Prinzipiell gibt es hiergegen nichts einzuwenden. Die Kosten hierfür liegen für eine gute Ausrüstung im Bereich ab 1500 Euro. Gerade aus sicherheitstechnischen Gründen ist es allerdings sehr wichtig, sich ausführlich zu informieren und fachlich intensiv beraten zu lassen. Gebraucht ist eben nicht gebraucht.
Gegenanflug 
Der Gegenanflug bezeichnet die erste Phase des idealen Landemanövers eines Gleitschirmpiloten. Bei diesem Landungsteil fliegt der Pilot, von der zum eigentlichen Landepunkt seitlich versetzten Position aus beginnend, parallel zum späteren Endanflug, jedoch in entgegengesetzter Richtung (also vom Landeplatz weg) und baut dabei seine Höhe bis auf ca. 100 m ab.
Gesamtfluggewicht 
Das Gesamtfluggewicht setzt sich aus dem Gewicht des Gleitschirms selbst zuzüglich der Zuladung zusammen.
Gieren 
Als Gieren bezeichnet man die Bewegung des Schirms um dessen Hochachse.
Gin-Glider 
Aus dem Hause Gin-Gliders stammen u.a. die Marken-Gleitschirme Bolero Plus, Yeti, Zulu, Gangster, Zoom und Beetle. Die Konstruktionen decken die gesamte Leistungspalette von Einsteiger bis zum Wettkampf-Piloten ab. Das Unternehmen bietet darüber hinaus zahlreiche Accessoires vom Beschleuniger bis zum Windsack und einige Gurtzeuge an.
Gleitgeschwindigkeit 
Wenn die Strömung stabil am Gleitschirm anliegt, sind optimale Voraussetzungen für ein ruhiges Fliegen gegeben. Für diese Konstellation spricht man von der Gleitgeschwindigkeit.
Gleitschirm 
Der Gleitschirm (auch: Paragleiter), besteht aus einer Kappe, die durch Leinen mit dem Gurtzeug verbunden ist. Ursprünglich aus Fallschirmen entwickelt, ist der Gleitschirm das leichteste und am einfachsten zu fliegende Fluggerät der Welt und besteht aus ca. 25-30qm kompliziert zusammengenähtem reißfestem Nylonmaterial. Es ist mit einer weitgehend luftundurchlässigen Schutzschicht ausgestattet.

Obersegel und Untersegel sind durch Zellwände miteinander verbunden. Die Kappe des Gleitschirms wird durch die Zellwände in Zellen unterteilt. An deren Unterseite sind die Fangleinen befestigt, die in mehreren Stockwerken gebündelt werden und im Fangleinenschloss zusammenlaufen.

Tragegurte, Gurtzeug und Steuerschlaufe bilden schließlich den eigentlichen Sitz des Piloten. Der Gleitschirm allein wiegt ca. 5-7 kg und passt, sorgfältig zusammengefaltet, sogar in einen Rucksack. Ihn zeichnen einfache Handhabung und das extrem kleine Packmaß aus, die ihn überall hin transportieren lassen.

Gleitschirme werden hinsichtlich ihrer Flugeigenschaften in drei Hauptkategorien eingeteilt. (1, 2 und 3) Je höher die Kategorie des Gleitschirms ausfällt, desto mehr Möglichkeiten bietet er dem Piloten, umso schwieriger ist er aber auch zu lenken. Anfänger werden in der Regel mit einem Gleitschirm der Kategorie 1 beginnen.

Gleitschirme werden ca. alle 3-4 Jahre gewechselt. Häufige Gründe dafür sind das fortgeschrittene Können des Gleitschirmpiloten oder der Wunsch nach technisch fortgeschrittenerem Material. Ein Wechsel wegen des Zustands des Gleitschirms ist bei Gelegenheitsfliegern nach 5-10 Jahren angesagt, wenn eine Lebensdauer von ca. 400 Sonnenstunden erreicht worden ist. Der Gleitschirm altert vor allem durch Sonneneinstrahlung, mechanische Beanspruchung und durch unsachgemäße Behandlung.
Gleitschirm-Check 
Alle 2 Jahre ist ein obligatorischer Check für jeden Gleitschirm vorgesehen. Diese Überprüfung darf nur von eigens dafür zugelassenen Stellen vorgenommen werden.
Gleitzahl 
Die Gleitzahl ist mathematisch: Gleitzahl = Strecke / Höhe

Was heißt das nun? Wink Die Gleitzahl gibt an, wie weit man mit einer bestimmten Höhe kommt. Das ist nun allerdings vom Fluggerät abhängig - sprich der Gleitzahl des Fluggeräts. Wenn also ein bestimmter Gleitschirm die Gleitzahl 7 hat, fliegt er aus 1.000 Meter Höhe über Grund noch 7 x 1000 Meter = 7 Kilometer weit, bis er aufkommt (klar, das sind theoretische Werte, abhängig vom Wind, Piloten etc.).
Die Gleitzahl von Gleitschirmen ist in den letzten Jahren stark angestiegen, von 3-4 (nennt man auch Gleitzahl 1:Stein Wink ) auf heute so um 7-8 - damit lachen die Drachenflieger zwar immer noch schäbig über uns (die haben so im Bereich 12-15?) - aber die setzen sich damit auch nur dem Spott der Segelflieger mit ihrer Gleitzahl um die 40-60 aus Wink (Sprich: ein solcher Segelflieger kommt aus 1000 Meter Höhe mindestens 40x1.000 Meter = 40 Kilometer weit, ohne einen einzigen Aufwind zu brauchen!) Dafür dürfen wir über die Fallschirmspringer mit ihrem GZ 2 lachen - aber die wollen ja auch nur nach unten Smile (Vielen Dank an Johannes Leinauer für die GZ von Segelflugzeugen.)
GPS 
Das Global Positioning System (GPS) wird auch teilweise von Gleitschirmpiloten verwendet. Mit dessen Hilfe ist es dem Piloten möglich seinen genauen Standpunkt auszumachen. Desweiteren läßt sich auch die Fluggeschwindigkeit gegenüber dem Boden messen.
Groundhandling 
Zur Vervollkommnung ihrer Fähigkeiten, aber auch nur um Spaß zu haben, bauen Gleitschirmpiloten das Bodentraining in ihr Programm ein. Das Groundhandling erhöht die körperliche Fitness und verbessert das fliegerische Können. Es sollte allerdings früh unter professioneller Anleitung geübt werden, damit sich keine systematischen Fehler einschleichen. Bereits ein kleiner Hang oder eine größere Wiese können bei ausreichendem Wind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Groundhandling bieten.
Gurtzeug 
Das Gurtzeug ist der Sitz des Piloten. Es besitzt Beinschlaufen und einen Brustgurt, die ein Herausfallen des Piloten verhindern. In der Regel können Gurtzeuge individuell auf die Bedürfnisse des Piloten eingestellt werden, so daß eine bequeme Sitzposition erreicht werden kann.
Die meisten Gurtzeuge besitzen ein Sitzbrett und Protektoren, die den Pilot im Falle einer unsanfteren Landung schützen. Desweiteren sind je nach Modell Fächer für Packsack und zur Verstauung von weiteren Utensilien des Piloten vorhanden.
Hangaufwind 
Wenn Wind auf einen Berg "prallt", fließt (strömt) ein Teil des Winds nach oben über den Berg - dabei gibt es an der Vorderseite (Luv) des Bergs Aufwinde - Luftpartikel, die nach oben gedrückt werden. Auf diesem Hangaufwind kann man als Flieger "reiten" (soaren), sich wie in der Thermik mit nach oben heben lassen.
Hanglandung 
Ein Landemanöver, das sich nicht nicht auf ein Landeziel auf freiem ebenen Untergrund, sondern entlang eines Hangs oder einer Kuppe vollzieht, wird als Hanglandung bezeichnet. Dabei ist darauf zu achten, dass die Landung grundsätzlich immer quer zur Hangneigung und niemals bergauf oder hangabwärts durchzuführen ist.
Helm 
Der Helm soll den Kopf des Piloten vor allem im Fall eines Sturzes bei Start oder Landung schützen. Für Gleitschirmflieger gibt es spezielle Helme. Es haben sich hauptsächlich IntegralHelme durchgesetzt, die zum einen möglichst viele Teile des Kopfes bedecken, zum anderen aber die Bewegungsfreiheit, Sicht und Hörfähigkeit möglichst wenig einschränken.
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