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Gleitschirmfliegen - das GLEITSCHIRM FORUM Foren-Übersicht -> Lexikon Aktuelles Datum und Uhrzeit: 17.12.2017 22:28
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Es gibt schon 125 Begriffe zum Thema Gleitschirmfliegen
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Hochleister 
Also Hochleister werden Gleitschirme bezeichnet, die für Wettkämpfe ausgelegt sind. Sie sollen nur von sehr erfahrenen Piloten geflogen werden, da sie anspruchsvoller zu fliegen sind als Intermediate-Gleitschirme. Ein Hochleister verfügt meist eine Gleitzahl von größer 8 und minimale Sinkwerte um 1 m/s.
Hoechstgeschwindigkeit 
Auch beim Gleitschirm gibt es eine Obergrenze des Tempos, mit dem er sich bewegen kann. Die Höchstgeschwindigkeit ist zu einem wesentlichen Teil von den Bauspezifikationen des jeweiligen Schirms abhängig.
Hoehenangst 
Immer wieder kommt von Fussgängern der bewundernde Blick "In soooo grosser Höhe hätte ich aber Angst!" oder "ich habe aber ziemlich viel Höhenangst, für mich ist das nichts!".
Merkwürdigerweise haben jedoch auch recht viele Gleitschirmflieger Höhenangst! (Ok, Höhenangst gibt es sicher in sehr unterschiedlichen Stufen - wer sich kaum auf einen Stuhl traut, ist eventuell wirklich nicht der richtige Kandidat für diesen Sport.) Aber in meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die den meisten Horror vor der Fahrt mit dem Sessellift haben - aber vor Spass am Fliegen singend den Berg runterfliegen, als hätten sie nie etwas anderes getan Wink
Im Gegensatz zum Fallschirmspringen muss man sich beim Gleitschirmfliegen zum Glück nicht den Tritt geben, in solch eine grosse Höhe abzuspringen - man startet auf einer mehr oder weniger steilen Wiese, auf der man auch hochgehen kann. Dann fängt das ganze an abzuheben, bis man nach kurzer Zeit "den Boden unter den Füssen" verliert und fliegt. Auch bei der Schulung kann man sich langsam an die Höhe gewöhnen, die ersten Flüge sind so niedrig und kurz, dass man sie wohl eher Sprünge nennen sollte Wink
Innencontainer 
Der Innencontainer befindet sich im Außencontainer des Rettungsgerätes und enthält den vorgeschriebenen Rettungsfallschirm. Üblicherweise sind die Rettungsfallschirme sogenannte Rundkappen-Fallschirme, die über Verbindungsleinen mit dem Gurtzeug verbunden sind. Fallschirm mit Fangleinen, Aussencontainer und Innencontainer bilden zusammen das komplette Rettungsgerät. Der Innencontainer wird zunächst durch kräftigen Zug am Auslösegriff einsatzbereit gemacht, daraufhin energisch weggeschleudert, wodurch seine Öffnung bewirkt und die Aktivierung des Rettungsschirmes ermöglicht wird.
Intermediate 
Intermediate Gleitschirme sind die Schirme für die "breite Masse". Sie sind geeignet für fortgeschrittene Anfänger, als auch für die meisten erfahrenen Piloten. Sie bieten einen guten Kompromis aus Sicherheit und Leistung (Gleitzahl um 8, Sinkwerte um 1,2 m/s).
Inversion 
Inversion herrscht dann, wenn eine kühlere Luftmasse unter einer wärmeren "gefangen" ist. Normalerweise steigt ja warme Luft auf - nur manchmal schiebt sich wegen anderer Wettereinflüsse warme Luft über diese relativ kühlere Luft - und behindert damit das Aufsteigen der darunterliegenden Luftmassen. Erkennbar ist Inversion bzw. Inversionswetterlagen an klaren horizontal verlaufenden Luftschichtungen oder Rauch, der wie an einer unsichtbaren Decke verläuft.
Für Gleitschirmflieger bedeutet Inversion, dass Aufwinde an dieser Schicht blockiert werden, hier ist also der weitere Aufstieg behindert. Durchbrechen Gewitterwolken solche Inversionen, reissen sie die umgebenden Luftmassen mit sich - häufig bildet sich ein Gewitteramboss über der Inversion aus. Für Gleitschirmflieger in der Nähe heißt das nur eins: sofort landen oder man wird vom Gewitter angesaugt.
Kalotte 
siehe Kappe
Kappe 
Die Gleitschirm-Kappe - auch Kalotte genannt - besteht aus Ober- und Untersegel. Durch Zellwände und Zellzwischenwände wird ihr Profil vorgegeben. Durch vorne einströmende Luft wird sie prall gefüllt.
Karabiner 
Für Gleitschirmflieger gibt es spezielle Karabiner aus Stahl oder Aluminium. Empfohlen ist die Verwendung von Karabinern mit einer Sicherung, die ein unbeabsichtigtes Öffnen des Karabiners verhindert.
Der Karabiner verbindet das Gurtzeug mit den Tragegurten.
Kompatibilitaetspruefung 
Bei einer Kompatibilitätsprüfung ("K"-Prüfung) wird anhand einer ca. 20 Punkte umfassenden Checkliste geprüft, ob Gurtzeug, Rettungsgerät und Anatomie des Piloten zusammenpassen. Eine K-Prüfung ist bei jeder Neukombination von Gurt und Rettungsgerät vorgeschrieben
Kunstflug 
In der Luftverkehrs-Ordnung ist festgelegt, dass ein Kunstflug mit Luftsportgeräten nicht erlaubt ist. Die Flugbetriebsordnung (FBO) hat ausgeführt, dass von einem Kunstflug gesprochen werden kann, wenn Flugzustände mit einer Neigung von mehr als 90? um die Quer- oder Längsachse oder mit gegenläufiger Flügelanströmung (z.B. Trudeln) vorliegen.
Kurvenflug 
Der Gleitschirmpilot verfügt mit den Steuerleinen des Gleitschirms und mit der eigenen Körpergewichtsverlagerung über zwei Instrumente, um aus dem Geradeausflug in einen Kurvenflug überzugehen. Durch einseitigen Steuerleinenzug und korrespondierende Bewegung des Körpers wird die Kurve eingeleitet, durch den inversen Vorgang wieder beendet. Dabei ermöglicht ein Ziehen der rechten Steuerleine eine Kurve in die gleiche Richtung, entsprechend das Ziehen der linken Steuerleine eine Kurve nach links.

Je geringer der Bremsleinenzug oder je größer die Fluggeschwindigkeit ist, desto eher wird man einen weiten Kurvenradius mit höheren Sinkgeschwindgkeiten einschlagen. Tieferes Ziehen der Steuerleine führt zu Kurven mit engerem Radius.

Die genaue Ausführung der Kurve und ihr Verlauf können allerdings auch durch beidseitige Bremsmanöver und Variation der Gewichtsverlagerung gestaltet und somit Kurvenradius, Querneigung und Sinkgeschwindigkeit bestimmt werden.
Landevolte 
Unter einer Landevolte versteht man den Landeanflug, der ausgehend von der sogenannten Position aus Gegenanflug, Queranflug und Endanflug besteht.
Lee 
Das Lee ist die dem Wind abgewandte Seite eines großen Hindernisses (Hügel, Berg). Im Lee muß mit einer Vergößerung der Sinkgeschwindigkeit durch Abwind und mit starken Turbulenzen gerechnet werden.
Lee-Turbulenz 
Eine spezifische Form von kritischen Windverhältnissen sind die Lee-Turbulenzen, die sich in windabgewandten Gebieten, etwa hinter einem Haus oder Hügel ausbreiten und damit eine signifikante Bedrohung des Gleitschirmpiloten darstellen können. Gerade auch bei einer Hanglandung ist die Lee-Turbulenzen zu antizipieren. Bei scharfkantigen Hindernissen können derartige Turbulenzen auch die besonders unangenehme Form sogenannter Lee-Walzen annehmen.
Leerotor 
Auf der windabgewandten Seite eines Hindernisses, also im Lee, kann ein Leerotor entstehen. Dort dreht der Wind kreisförmig und kann Aufwindbedingungen vortäuschen, obwohl in erster Linie Abwinde vorherrschen.
Luftraum 
Die Flüge des Gleitschirm-Piloten dürfen nur in festgelegten Zonen des gesetzlich geordneten Luftraums stattfinden. Verletzungen des Luftraums sind strafrechtlich relevant. Geschützte Gebiete in Deutschland sind sogenannte kontrollierte Lufträume, Flugbeschränkungsgebiete, Luftsperrgebiete und militärische Tiefflugzonen. Hinzu kommen auf internationaler Ebene ICAO-Lufträume der Klassen A-E.
Luftrecht 
Das Luftrecht in Deutschland umfasst eine Vielzahl rechtlicher Fragen, die u.a. den verfügbaren Luftraum, Ausbildungsvorschriften, Lizenzen und Zulassungen, Lehrberechtigungen und sonstige Zuständigkeiten betreffen. Es besteht aus Gesetzen (Luftverkehrsgesetz), Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften, wie etwa Ausbildungs- und Prüfungsordnungen. In Konfliktfällen wie bei Unfällen kommen strafrechtliche wie zivilrechtliche Fragen in Betracht.

Betroffen sind von den Regelungen des Luftrechts alle Luftfahrzeuge, somit auch die Luftsportgeräte, zu denen u.a. die Gleitsegel (Gleitschirme) zählen.

Für die Umsetzung der Bestimmungen sind mehrere Bundes- und Landesbehörden zuständig. Des weiteren werden für spezielle Bereiche sogenannte Beauftragte eingesetzt.
Luv 
Das Luv ist die dem Wind zugewandte Seite eines großen Hindernisses (Hügel, Berg). Luvseitig entsteht dort ein dynamischer Hangaufwind, der zum "Obenbleiben" genutzt werden kann, siehe Soaring.
Mindestgeschwindigkeit 
Als Mindestgeschwindigkeit beim Gleitschirmfliegen gilt das Tempo, bei dem sich der Gleitschirm gerade noch steuern lässt.
Modelle 
Für das Gleitschirmfliegen gibt es eine Reihe von Gleitschirm-Modellen diverser Hersteller, deren Spezifikationen in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit fachkundigem Personal erfragt werden sollten. Die unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Bedürfnisse der Piloten machen es - wie in anderen Sportarten auch - notwendig, sich nicht den erstbesten verfügbaren Gleitschirm zu kaufen, sondern auf Sicherheitsaspekte, Flugeigenschaften und weitere besondere Merkmale zu achten. Ein Einsteiger wird, einfach gesagt, ein gänzlich anderes Modell benötigen als ein Wettkampf-Pilot, der nach den neuesten technischen Finessen Ausschau hält. Die Website des DHV enthält umfangreiche Informationen zu den auf dem Markt erhältlichen Gleitschirm-Modellen.
Musterpruefplicht 
Gleitschirme und Gurtzeuge unterliegen in Deutschland einer sogenannten Musterprüfpflicht. Gleitschirmmuster werden dabei in umfangreichen Belastungs-, Festigkeits- und Flugtests auf ihre Eignung und Klassifizierbarkeit geprüft. Gurtzeuge werden in besonderen Verfahren v.a. auf ihre Reißfestigkeit getestet. Ein zugelassener Gleitschirm erhält ein Gütesiegel des Deutschen Hängegleiter-Verbands (DHV)mit einer Einordnung in eine der fünf festgelegten Qualitätsklassen.
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